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Gera: Kritik an Wahl von AfD-Vertreter

Gera. Die Wahl eines AfD-Mannes zum Stadtratsvorsitzenden im thüringischen Gera ist auf Empörung und Kritik gestoßen. Das Internationale Auschwitz-Komitee nannte den Vorgang am Freitag »würdelos und geschichtsvergessen«. Der AfD-Vertreter Reinhard Etzrodt erhielt am Donnerstag abend bei der Wahl zum Vorsitzenden des Stadtrats in geheimer Abstimmung 23 von 40 Stimmen. Die AfD-Fraktion selbst hat nur zwölf Mitglieder, elf Stimmen kamen damit aus anderen Fraktionen. Die AfD hatte als größte Fraktion im Geraer Stadtrat das Vorschlagsrecht. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2020, Seite 4, Inland

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