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25.09.2020
Kino

Manchmal wird man abgeholt, manchmal nicht

Beige-graue Trostlosigkeit als Effekt eines gewaltigen malerischen Unterfangens: Roy Anderssons neuer Film »Über die Unendlichkeit«

Von Peer Schmitt
»Es ist schon September.« Das Rentnerpaar sitzt auf einer Parkbank auf einem Hügel über der Stadt und genießt die Aussicht. Die Stadt heißt Stockholm. Sie ist von Regisseur Roy Andersson für seinen Film »Über die Unendlichkeit« in einer sehr eigentümlichen beige-gräulichen Variante im Studio als Kulisse nachgestellt worden wie zuvor schon für seine Filme »Songs from the Second Floor« (2000), »Das Jüngste Gewitter« (2007) und zuletzt »Eine Taube sitzt auf einem Zweig...

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