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Wirecard: Prüfer hatten Aufsicht gewarnt

Berlin. Im Wirecard-Skandal könnte der Druck auf die unabhängige Abschlussprüferaufsichtsstelle Apas wachsen. Die Berliner Zeitung (Freitagausgabe) berichtete, in einer nichtöffentlichen Sitzung des Finanzausschusses vom Bundestag sei bekanntgeworden, dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY bereits am 13. Februar 2019 eine Warnung bezüglich erheblicher Unregelmäßigkeiten bei Wirecard an die Apas ausgegeben habe. Die Apas habe bestätigt, dass EY im Hinblick auf die Bilanz 2018 auf unerklärliche Vorfälle bei Wirecard in Singapur hingewiesen hat. Die Aufsichtsstelle sei aber nicht gegen EY vorgegangen, weil sie die Meldung für ein »regionales Problem« gehalten habe. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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