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Wirtschaftsministerium gegen staatliche Eingriffe

Berlin. Der Chefvolkswirt des Bundeswirtschaftsministeriums, Philipp Steinberg, lehnt in der Debatte um neue Lieferketten ein staatliches Eingreifen ab, sagte er am Dienstag auf einer digitalen Veranstaltung der Industriestaatengruppe OECD. Es sei nicht die Aufgabe der Politik, eine Rückverlagerung der Produktion im Kontext der Coronakrise vorzuschreiben. Die Konzerne sollten selbst entscheiden, ob sie sich anders aufstellen wollten. »Grundsätzlich wollen wir an unserem globalisierten, arbeitsteiligen Wertschöpfungsmodell festhalten«, betonte Steinberg. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2020, Seite 5, Inland

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