Gegründet 1947 Donnerstag, 26. November 2020, Nr. 277
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Aus: Ausgabe vom 15.09.2020, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
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Aufräumarbeiten nach verheerender Explosion: »Re: Der Libanon im freien Fall«

Re: Der Libanon im freien Fall

Der Libanon war schon vor der verheerenden Explosion am 4. August in einer politischen und wirtschaftlichen Dauerkrise. Mehr als die Hälfte der Libanesen lebt unterhalb der Armutsgrenze. Nun sind auch noch 300.000 Menschen auf einen Schlag obdachlos geworden. Die Doku zeigt, wie vier junge Beiruter in der zerstörten Stadt sich fragen, ob sie auswandern oder zu Hause bleiben. D 2020.

Arte, 19.40 Uhr

Oktoberfest 1900

Die Vision/Die Zeichen der Zeit

Aufwendig produzierte Serie, hier die Folgen eins und zwei. Thema: Die Wiesn – die einen lieben sie, die anderen verdammen sie. Der – ausgerechnet – Nürnberger Gastronom Curt Prank will eine Bierburg für 6.000 Gäste errichten – 20mal so groß wie die üblichen Zelte. Ein Affront gegen die Münchner Brauergilde. Anschließend eine Doku. Mit den wunderbaren Mimen Brigitte Hobmeier und Maximilian Brückner. D 2020.

Das Erste, 20.15 Uhr

Geheimnisvolle Orte

Das Rote Rathaus

Das Rote Rathaus zwischen Alexanderplatz und Schlossplatz ist heute Sitz der Senatskanzlei. Gleichzeitig gehört das Gebäude zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins mit 100.000 Besucherinnen und Besuchern jedes Jahr.

RBB, 20.15 Uhr

Wem gehört die Straße?

Berlins Streit um die Verkehrswende

1,22 Millionen Pkw sind in der Hauptstadt angemeldet, im viel kleineren München sind es 714.658. Corona hat dafür gesorgt, dass die Menschen weniger öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die Zahl der Radfahrer ist zwar auch gestiegen, doch das Auto nach wie vor überrepräsentiert. Wenn es nach Klimaschutzaktivisten und Umweltpolitikern geht, werden Straßen für Autos gesperrt, Parkplätze abgebaut und flächendeckend Tempo 30 eingeführt.

RBB, 21.00 Uhr

Zentralasien: Neue Heimat des IS?

In Syrien und im Irak scheint der »Islamische Staat« besiegt. Aber was ist aus den sogenannten Dschihadkriegern aus Zentralasien geworden? In der Dokumentation wird der berufliche und private Werdegang von Expolizeichef Chalimow gezeigt, der 2015 zum IS überlief. Dazu wird die neuere Geschichte der im Westen wenig bekannten, geopolitisch brisanten Region Zentralasien beleuchtet. F 2020.

Arte, 21.55 Uhr

Unverzichtbar!

»Kapitalismus und intakte Umwelt sind wie Feuer und Wasser. Die junge Welt benennt hier Ursachen und Verursacher und liefert damit die Basis für die Arbeit in der Klimagerechtigkeitsbewegung.« Jupp Trauth, Klimaaktivist bei Ende Gelände

Eine prinzipienfeste, radikal kritische Tageszeitung im Netz ist durch nichts zu ersetzen für all diejenigen, die dem real existierenden Kapitalismus und Faschisten etwas entgegensetzen wollen.

Diese Zeit braucht eine starke linke Stimme – gedruckt und online!

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