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Geschichte

Goethes Brieffreund

Der Göttinger Professor Christian Wilhelm Büttner (1716–1801) zählte seinerzeit zu den klügsten Köpfen in Gelehrtenkreisen und stand mit Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) im Austausch, mit dem er die Leidenschaft für die frühen Wissenschaften teilte. Nun gibt das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar erstmals Einblick in den handschriftlichen Nachlass des Forschers und Sammlers, wie die zuständige Klassikstiftung Weimar am Donnerstag mitteilte. In der Sonderausstellung »Alphabete der Natur – der Sammler Christian Wilhelm Büttner« präsentiert das Archiv unter anderem Handschriften aus verschiedenen Ecken der Welt. Zur Sammlung des auch sprachwissenschaftlich interessierten Büttner zählen etwa tibetische und äthiopische Blätter. Er selbst legte ein vergleichendes Wörterbuch an, das 1.000 Wörter in 300 Sprachen aufführen sollte. Neben Büchern, Manuskripten und Briefen werden auch pflanzliche Proben gezeigt. Büttner forschte auch zur Naturgeschichte und konservierte Pflanzen in einem Herbarium. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.09.2020, Seite 10, Feuilleton

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