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Koloniales Raubgut

Das Ethnologische Museum Berlin gibt zwei mumifizierte Köpfe aus seiner Sammlung an Neuseeland zurück, wie es am Mittwoch mitteilte. Die im Gesicht tätowierten Maori-Männerköpfe (Toi moko) befanden sich seit 1879 bzw. 1905 im Besitz des Berliner Museums. Im vergangenen Herbst forderte das neuseeländische Nationalmuseum Te Papa Tongarewa in Wellington die Rückgabe. Tätowierte Maori-Köpfe wurden während der Kolonialzeit zu Objekten europäischer Sammler. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden auch Sklaven und Kriegsgefangene tätowiert und getötet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2020, Seite 11, Feuilleton

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