-
01.09.2020
- → Ausland
Indien wirft China Grenzprovokation vor
Neu-Delhi. Indien hat China Provokationen an der Grenze in der Himalajaregion Ladakh vorgeworfen. Chinesische Truppen hätten mit Militärbewegungen in der Nacht zum Sonntag versucht, den Status quo an der Grenze am Südufer des Sees Pangong Tso zu ändern, erklärte das indische Verteidigungsministerium am Montag. Indische Truppen seien dem zuvorgekommen und hätten Maßnahmen ergriffen, um ihre Positionen »zu verteidigen«. Mitte Juni waren bei einem militärischen Zusammenstoß mindestens 20 indische Soldaten getötet worden, aus Beijing wurden keine Angaben zu Opfern gemacht. Anschließend fanden Deeskalationsgespräche von Militärvertretern statt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!