20.08.2020
Kino
Eine Art Unterwerfung
Müll erzählen: Aritz Morenos Film »Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden« berauscht sich an der Macht der Narrative
Von Felix Bartels
Es leuchtet und leuchtet nicht. Die Farben sind kraftvoll und ungesättigt zugleich. Weiß der Teufel, wie das geht. Überhaupt ist dieser Film in keiner Hinsicht leicht auf die Formel zu bringen. Kreuzte man die Moral von Almodóvar mit der Welt von Buñuel und trüge das Ganze unter Beigabe von reichlich Blut und Ekel mit dem Pinsel Dalís auf die Leinwand, müsste etwas wie Aritz Morenos »Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden« herauskommen. Die Verlegerin Helga Pat...
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