-
03.08.2020
- → Inland
Erfurt: Verletzte bei rassistischer Attacke
Erfurt. Drei Männer aus Guinea sind in Erfurt Opfer eines rassistisch motivierten Angriffs geworden. Zwei von ihren wurden in der Nacht zum Sonnabend verletzt, darunter ein 21jähriger schwer. Sein Zustand soll zeitweise kritisch gewesen sein. Die Polizei sprach von einem »fremdenfeindlichen Übergriff«. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) schrieb auf Twitter: »Ich bin schockiert! Erneut rechtsextreme Gewalt in Erfurt. Bin in Gedanken bei den Opfern.« Der Vorfall vor einem bekannten Treffpunkt der rechten Szene zeige deren steigende Gewaltbereitschaft. Zwölf mutmaßliche Täter, die die Polizei vorläufig fest- und zeitweise in Gewahrsam genommen hatte, wurden wieder auf freien Fuß gesetzt. Haftbefehle seien nicht beantragt worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt am Sonntag laut der Deutschen Presseagentur. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!