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Spaniens Wirtschaft schrumpft dramatisch

Madrid. Die Ökonomie in Spanien ist dramatisch eingebrochen. In den Monaten April bis Juni verringerte sich die Wirtschaftsleistung des Landes (Bruttoinlandsprodukt; BIP) – gebremst durch die Folgen der Coronapandemie – um 18,5 Prozent. Das teilete das nationale Statistikinstitut am Freitag in Madrid nach einer ersten Schätzung mit.

Es ist der stärkste konjunkturelle Rückschlag in einem europäischen Land im zweiten Quartal, der bisher gemeldet wurde. Spaniens Wirtschaft war bereits im ersten Quartal um 5,2 Prozent geschrumpft. Bei einem Rückgang des BIP in mindestens zwei aufeinenderfolgenden Quartalen sprechen Ökonomen von einer Rezession. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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