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GEW gegen doppelte Belastung an Schulen

Schwerin. Die Bildungsgewerkschaft GEW sieht in dem Plan der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern, im neuen Schuljahr parallel Präsenz- und Fernunterricht anzubieten, eine fortgesetzte Doppelbelastung für die Lehrkräfte. In Umfragen zum Schuljahresende hatten Lehrer darauf verwiesen, dass sich durch den Wechsel von Präsenzunterricht und sogenanntem Distance Learning wegen der Coronapandemie die Arbeitsbelastung spürbar erhöht habe, erklärte die GEW am vergangenen Freitag in Schwerin.

Zudem hake es an der Schnittstelle zwischen Schulen und Hortbetreuung, sagte GEW-Landesvorsitzender Maik Walm. Die festen Gruppen aus den Schulen könnten in den Horten meist nicht aufrechterhalten werden. Das sei auch bei den Schulbussen so: Nach Angaben der Landkreise und Kommunen soll es keine zusätzlichen Verkehrsmittel geben, um volle Busse zu vermeiden. »Damit vermehren sich mögliche undokumentierte Risikokontakte für die Schülerinnen und Schüler deutlich«, kritisierte Walm. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2020, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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