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28.07.2020
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Veranstaltungen
»Corona, Kultur und die Situation an den Außengrenzen der EU«. Onlinediskussion mit Michel Brandt (MdB, Die Linke, Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe). Unter der Coronakrise leiden insbesondere gesellschaftliche Gruppen, die sich bereits davor in einer schwierigen Situation befanden. Wie kann die Hilfe verbessert werden? Moderation: Eva-Maria Glathe (Stadträtin in Ulm). Heute, 28.7., 19 Uhr, facebook.com/dielinkebw. Veranstalter: Die Linke Baden-Württemberg
»Der Holocaust in der deutschen Literatur nach 1945«. Vortrag von Andreas Blechschmidt, anschließend Diskussion. Die (west-)deutsche Literaturszene seit den 1950er Jahren genießt das Image, antifaschistisch und der Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen verpflichtet zu sein. Dieser Mythos wird hinterfragt. Mittwoch, 29.7., 19 Uhr, im Garten der »Roten Flora«, Schulterblatt 71, Hamburg. Veranstalter: »Gruppe für den organisierten Widerspruch« Hamburg
»Mietenwahnsinn in Lichtenberg und Strategien dagegen«. Diskussion. Mietenwahnsinn, Aufkäufe durch »Deutsche Wohnen«, Verdrängung – wer tut etwas dagegen? Welche Rolle spielen alternative Wohnprojekte im Kampf gegen Verdrängung? Mittwoch, 29.7., 20 Uhr, »Plattenkosmos«, Magdalenenstr. 19, Berlin. Veranstalter: »Deutsche Wohnen enteignen« Lichtenberg, Berliner Mietergemeinschaft Lichtenberg
Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen statt.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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