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Frankreich: Ermittlungen wegen Ruanda-Genozids

Paris. 26 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda hat die französische »Antiterrorstaatsanwaltschaft« Vorermittlungen gegen einen früheren Verantwortlichen aus dem ostafrikanischen Land aufgenommen. Aloys Ntiwiragabo sei während des Völkermordes in Ruanda Chef des dortigen Militärgeheimdienstes gewesen, berichteten französische Medien. Es gehe um mutmaßliche Verbrechen gegen die Menschheit, erklärten Justizkreise am Samstag in Paris gegenüber dpa. Bei dem Völkermord in Ruanda waren 1994 rund 800.000 Tutsi und gemäßigte Hutu getötet worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2020, Seite 7, Ausland

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