Der Schwarze Kanal: »Barmherzige Mutti«
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Der Schwarze Kanal: »Barmherzige Mutti«
Aus: Ausgabe vom 25.07.2020, Seite 12 / Thema
junge Welt-Kunstedition

Selbstbefragung im Porträt

Heute erscheint die vierte Grafik in der junge Welt-Kunstedition: »Kleidsam durch die Krise« von Alex Weise. Über Werk und Werdegang einer selbstdruckenden Künstlerin
Von Andreas Wessel
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Alex Weise, »Kleidsam durch die Krise«, 2020, Kreide- und Tuschelithographie auf Zerkall-Bütten Alt Nürnberg (260 g/m²) mit Büttenrand und handgerissen, gedruckt von der Künstlerin, Darstellung: 28,8 x 19,0 cm, Blatt: 29,5 x 20 cm, u. l.: Prägestempel der jW-Kunstedition, verso: betitelt, sign. & dat., Gesamtauflage: 250 Ex., davon 50 Ex. h.c.

Der glatt geschliffene Stein hat die Farbe von gärendem Brotteig. Träge liegt er auf dem Pressentisch, archaisches Relikt inmitten der präzisen, metallenen Mechanik, die darauf wartet, ihm unter großem Druck eine Grafik für unsere neueste Edition abzuringen. Auf der warm spiegelnden Fläche hebt sich stumpf die mit fetthaltiger Kreide und Tusche aufgebrachte Zeichnung ab. Egal wohin ich mich wende, der Blick hinter den schützenden Brillengläsern verfolgt mich. Argwöhnisch oder freundlich? Ich weiß es nicht zu deuten, da sich die Mundpartie, deren leiseste Regung mir einen Hinweis geben könnte, meinen Blicken entzieht.

Kunst und Produktion

Alex Weise ist nicht nur Schöpferin dieser Zeichnung, nein, sie wird auch gleich die Mechanik der Presse in Gang setzen, da sie zu den wenigen Künstlern gehört, die ihre Lithographien selber drucken – und natürlich auch die von Kollegen. Noch rührt sie Farbe an, während sie mich beim Betrachten des Steines beobachtet. Das ist immer ein schwieriger Moment für mich. Wie soll ich das, was die Zeichnung bei mir auslöst, in Worte fassen, da es, wenn es sich in Worte fassen ließe, keines Bildes bedürfte? Was uns wirklich anrührt, hat tiefere Wurzeln als die Sprache. Also belasse ich es bei der Feststellung, dass ich sehr glücklich bin, das Blatt als die Nummer vier in der Edition zu haben.

Derweil wird ein zweiter Stein präpariert, der nichts als zwei schwarze Kreise zeigt. Nachdem die Oberfläche des Solnhofener Plattenkalkes dort mit Tusche sicher abgedeckt ist, wird geätzt: durch das Auftragen einer wässrigen Lösung von Salpetersäure und Gummi arabicum werden die unbezeichneten Partien des Steins fettabstoßend und nehmen später beim Einwalzen der Oberfläche keine Druckfarbe auf. Nach dem Abwaschen ist die originale Zeichnung kurzzeitig verschwunden (für manchen Künstler, der dies das erste Mal erlebt, ein banger Moment), aber ist der Stein richtig präpariert, wird sie durch Einwalzen mit der Druckfarbe wieder hervorgezaubert und kann dann beliebig oft mit neuer Farbe »getränkt« und auf Papier abgezogen werden, wobei genaugenommen die Farbe dabei mit großem Druck geradezu in das Papier hineingedrückt wird.

Weise plaziert einen schon fertigen Abzug vom Zeichnungsstein sorgfältig auf der Platte, die soeben noch die beiden schwarzen Kreise zeigte, jetzt, auch nach dem Einwalzen, scheinbar leer ist. Noch eine schützende Deckplatte auf das Papier und der Karren mit dem Stein wird mit schwungvollem Kurbeln unter dem Reiber durchgezogen. Nach dem vorsichtigen Abheben des Papierbogens und einem prüfenden Blick wird er mir weitergereicht. Die Gläser der Schutzbrille, durch die mich das Selbstporträt prüfend anschaut, sind nun ganz zart lasierend milchig-gelb eingefärbt – und der Betrachter noch etwas mehr auf Distanz gehalten. Nach einigen Korrekturen ist der Stein dann fertig, um die gesamte Auflage von 250 Abzügen mit dem kaum sicht-, aber fühlbaren Farbakzent zu versehen.

Am nächsten Morgen erwartet mich eine E-Mail mit der überraschenden Nachricht, dass nach langem Grübeln und Gucken die Entscheidung gegen eine zweite Farbe gefallen ist. Die Zeichnung sei aus einem Guss, und das Weiß würde trotz seiner Transparenz »einfach zu mächtig obendrauf« sitzen. Da wurde also die Probe auf den Stein gemacht, was sich nur die selbstdruckende Grafikerin leisten kann, und sich gegen die Üppigkeit einer Farblithographie entschieden – mir imponiert diese zweifelnde Entschlossenheit.

Das Selbstporträt

Der menschliche Körper und besonders das menschliche Antlitz sind die ewigen Topoi der Kunst, nichts erzeugt so unabwendbar und unauslotbar Emotionen. Das Gesicht hat höchste Signalwirkung, unser evolutionär uralter Wahrnehmungs- und Bewertungsapparat ist stark auf sie geprägt, an ihre Deutung angepasst. Für soziale Wesen wie uns ist die Wahrnehmung des anderen, der uns gleicht, von zentraler Bedeutung. Und einhergehend mit der Ausbildung von Selbstbewusstsein ist die Fähigkeit nicht nur zur individuellen Wiedererkennung verbunden (die für sich schon erstaunlich ist), sondern die Möglichkeit, den inneren Zustand des Gegenübers im Vergleich zur Wahrnehmung eigener innerer Regungen zu deuten. Der große Schritt in der Menschwerdung war nicht die Entdeckung des Ichs, sondern die Erkenntnis, dass auch der andere ein Ich ist. Erst dieses Ich-bin-ein-Ich-und-Du-bist-auch-ein-Ich-Bewusstsein konnte zur Arbeit als gesellschaftsbildende Praxis führen.

Dabei war es dann noch ein weiter Weg zur Entdeckung des eigenen Gesichtes. Den größten Teil der Menschheits- und damit auch der Kunstgeschichte war dem Individuum das eigene Gesicht bestenfalls schemenhaft in einer Pfütze erschienen und wahrscheinlich eher unheimlich. Auch nach der Erfindung von Spiegeln dauerte es lange, bis sich Künstler selbst abkonterfeiten, und das hatte oft einfach praktische Gründe: »Man ist halt als Modell immer verfügbar«, wie Alex Weise nüchtern feststellt. Die Emanzipation der Künste vom Handwerk und damit die Erfindung des »Künstlers« ging einher mit der Inszenierung im Selbstporträt (zum Beispiel bei Dürer). Von dort öffnete sich ein Weg zur künstlerischen Selbstbefragung im Porträt, deren eindrucksvollste Beispiele unter anderem infolge der individuellen Verarbeitung von Menschheitskatastrophen wie den beiden Weltkriegen entstanden. Erinnert sei hier an die Selbstdarstellungen von Max Beckmann, Otto Dix, Conrad Felixmüller, George Grosz, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Käthe Kollwitz und Ludwig Meidner nach dem Ersten und von Erich Gerlach, Hermann Glöckner, Otto Griebel, Sella Hasse, Bernhard Kretzschmar, Otto Nagel und Curt Querner nach dem Zweiten Weltkrieg.

Das Selbstporträt spaltet das eigene Ich und erlaubt es ihm, als Du gegenüberzutreten, Novalis sprach vom »inneren Plural« – so verstanden wäre ein solcher die Voraussetzung für den Umgang mit sich selbst und einer Verortung im Wir, in der Gemeinschaft. Die Gefahren einer solchen »Selbstbespiegelung« in Zeiten, wo der Künstler bei Strafe des Untergangs dem Markt zu dienen hat, liegen ebenfalls auf der Hand, da sie der geforderten Selbstinszenierung als Marke ein reiches Betätigungsfeld liefert.

Auch wenn es manchen Geistes- und Gesellschaftswissenschaftlern nicht so recht ins Konzept passt, ist es aber dem Marxisten selbstverständlich, dass es eine »Natur des Menschen« gibt. Es wäre ja auch geradezu absurd, zu versuchen, die biopsychosoziale Einheit Mensch in ihrer Komplexität nur aus den letzten zehn- oder auch hunderttausend Jahren ihrer Gewordenheit verstehen zu wollen, aber die vorausgegangenen vier Milliarden Jahre zu ignorieren. Und wenn es nun auch gerade den »Ästhetikern« verschiedenster Fakultäten so scheint, als zöge man ihren hehren Gegenstand in den »Schmutz« der Evolution, so ist kaum daran zu zweifeln, dass die Mechanismen, die uns einen emotionalen Genuss am Kunstwerk verschaffen, so alt sind wie das Leben selbst. Warum wir überhaupt »Kunst« machen, was visuelle und akustische Gebilde in uns auslösen, und welche Funktion folglich Kunst in der Gesellschaft einnimmt, und welche sie einnehmen kann und sollte, ist nur verständlich, wenn wir unsere höchst komplexen »Weltbildapparate« (wie Verhaltensforscher Konrad Lorenz sie nannte) mit Blick auf unsere Evolution betrachten.

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Alex Weise bei Korrekturen am Lithostein

Wenn wir uns vor Augen führen, was unsere in Jahrmillionen den Erfordernissen des Überlebens und Fortpflanzens angepasste Wahrnehmung leisten muss, so ist auch klar, dass sie uns kein objektives Bild von der Welt liefert, sondern sehr selektiv arbeitet. Hier liegt auch die Crux: Diese Mechanismen entziehen sich weitgehend unserer bewussten Bewertung und machen uns auch anfällig für Fehlurteile, die ein gesellschaftliches Zusammenleben in gerechter Geschwisterlichkeit nicht unbedingt erleichtern. Um beim Thema zu bleiben: Wer hat nicht Freude an der Betrachtung eines schönen Gesichts und schreibt dem Träger nicht unterschwellig weitere angenehme Eigenschaften zu? Dieser Kurzschluss lässt sich ins Bewusstsein heben, aber dies und die bewusste kritische Gegenarbeit unseres Verstandes gegen die Emotion ist mit Anstrengung verbunden. Kunst muss man sich daher erarbeiten, das heißt, mit ihr gegen uns arbeiten; Kunst sagt uns gar nichts, sie kann etwas zum Klingen bringen, und mit diesem Klang muss dann gearbeitet werden – ästhetische Erkenntnis ist nicht billig zu haben, Genuss ist Arbeit! Ein kritisches Selbstbewusstsein ausbilden heißt, ästhetische und ethische Emotionen und rationale Gedanken mit unserem Handeln in Einklang zu bringen.

Weises Werdegang

Alex Weises Weg zur Kunst schien folgerichtig, da sie sich schon als Kind kaum von ihrem Bleistift trennen wollte, mit dem sie die Welt um sich herum zeichnend erkundete. Aber vor das offizielle Kunstmachen hat unsere wohlgeordnete Gesellschaft das Kunststudium gesetzt, und folgsam bewarb sich die auf Anleitung ihres Gestaltungsdranges Hoffende bei zahlreichen Kunsthochschulen – und wurde abgelehnt. Nachvollziehbare Begründungen müssen ja praktischerweise heutzutage nicht mehr geliefert werden, da es nach herrschender Lehrmeinung für Kunst keine objektiven Kriterien gibt und so ein richtiger Kunstprofessor (jeglichen Geschlechts) halt erfühlen kann, was in den Kandidaten steckt.

Da es für Weise beim Zeichnen aber auch immer schon um sinnliche Erkenntnis und erkannten Sinn ging, boten sich zur Überbrückung (denn aufgeben gilt nicht) auch andere Studienfelder an, und nach anfänglichem Hineinschnuppern in Jüdische Studien, bei dem zumindest Kenntnisse im Hebräischen heraussprangen, wurde ein Magisterstudium der Europäischen und Ostasiatischen Kunstgeschichte sowie der Evangelischen Theologie in Heidelberg daraus; mit Abschluss, das muss ja durchaus erwähnt werden, da heutzutage ja fast jeder einmal irgend etwas anstudiert. Dabei war der theologische Teil der Studien eher enttäuschend, da es mehr um gefühlige Introspektion als Kenntnis (gar kritische) und Erkenntnis ging – für angehende Religionslehrer wahrscheinlich ausreichend.

Mit der Magisterwürde in der Tasche, klappte es dann auch mit der Aufnahme an der Kunsthochschule (der Umweg über ein Kunsterzieherstudium wurde selbstverständlich verschmäht), aber neue Enttäuschungen blieben der hochmotivierten Kunstaspirantin nicht erspart. An der Düsseldorfer Akademie sollte nicht gezeichnet, sondern gemalt werden, vorzugsweise im Großformat, da die Größe der Kunst bekanntlich in Quadratmetern gemessen wird. Die Erkenntnis, dass ein guter Maler erst einmal ein guter Zeichner sein muss, wie der Kunstprofessor Arno Mohr – der übrigens vom Maler zum Grafiker wurde – seinen Studenten einbleute, hat man dort vergessen oder noch nie begriffen. Vielleicht ist diese Erkenntnis aber auch eher ein »Ost-Ding«. Rektor der Akademie war damals der Realismus simulierende Meister der affektierten Paraphrase Markus Lüpertz, Weises direkte Lehrer der Documenta-geadelte Neoexpressionist Herbert Brandl und der Mitbegründer der »Neuen Wilden«, Siegfried Anzinger. Nicht unwillig, etwas zu lernen, beackert auch Alex Weise große Leinwände, nur bleibt sie, wie alle, dabei auf sich allein gestellt, da man Kunst, zumindest die zeitgenössische, weder lernen noch lehren kann; das Ganze war letztlich »eine große Selbsthilfegruppe«. Ein Hinweis noch für Sammler: Auf die naheliegende Frage nach technischen Grundlagen des Bildaufbaus, von der Grundierung bis zum Finish, hieß es nur: Kümmert euch nicht darum, dafür gibt es Restauratoren. Also, Freunde der Düsseldorfer Malerschule, aufgepasst!

Weise vermeinte schon, nun mit einem zweiten Hochschulabschluss erneut in die künstlerische Ungewissheit entlassen zu werden, da begab es sich, dass ein Mann an die Akademie kam, den sie heute »meinen Lehrer« nennt. Nein, kein Kunstprofessor, sondern ein Handwerker, nämlich der Steindrucker Felix Bauer aus Köln (wo er heute wieder druckt und in Düsseldorf als Gast doziert). Bauer übernahm oder besser, baute auf die Lithographiewerkstatt der Akademie, und Alex Weise schaute zu, packte an, übernahm. Hier zwischen den mal mehr, mal weniger angenehmen Ausdünstungen der Töpfe und Tiegel, dem Räderwerk der Pressen, den Steinplatten des Plattenkalkes flossen das Zeichnen und das Handwerk des Druckens zur Druckkunst in eins. Wobei das Handwerk die Kunst nur dann befruchten kann, wenn es so selbstverständlich ist wie das Zeichnen selbst. Inzwischen druckt Weise in Berlin und Moskau, aber ohne eigene Werkstatt hat auch das Druckhandwerk keinen goldenen Boden. Die Künstlerin macht es sich allerdings selber schwer, indem sie störrisch darauf beharrt, ihre unbestreitbare Meisterschaft nur an Motiven zu erproben, die ihr relevant und erkenntnisversprechend erscheinen, und indem sie überdies die Ergebnisse ihrer Kunst am liebsten nur an einfühlsame und denkende Betrachter verschenkt. Wer so unflexibel ist und dem Markt das vorenthält, was ihm scheinbar zu bewerten gebührt, wird vom Kartell mit Nichtbeachtung bestraft.

Gesichtsverdeckung

Nun also: »Kleidsam durch die Krise.« Aber Vorsicht mit Bildtiteln! Wenn sie nicht einfach als Krücke für den Betrachter gedacht sind, führen sie uns schnell in die Irre oder zumindest um die Ecke. Der scheinbar so tagesaktuelle Kommentar legt Tieferes frei. Die Motive liegen für den realistischen Künstler zwar schon wesensgemäß auf der Straße, aber Wahrnehmung ist ein widerspruchsvoller Prozess und fraglich bleibt, wer hier auswählt oder die Wahl hat. Das Wahrgenommene stellt die Aufgabe, der Künstler muss es verwandeln, um klar zu sehen.

Das teilweise verdeckte Gesicht ist nicht nur der Aufreger des Tages, sondern auch eine Besonderheit in der Kunstgeschichte. Wie oben beschrieben, ist das Antlitz nicht nur ein übermächtiges Ausdrucks- und Kommunikationsmittel, sondern »Gesicht zeigen« geradezu die Parole der Zeit. Und nicht umsonst reagieren wir irritiert auf Verhüllungen und Vermummungen, welchen Ursprungs und Zweckes sie auch sein mögen. Daher nicht von ungefähr die bange Frage in Coronazeit: Was macht die »Maske« mit uns? Wobei die an sich kuriose Situation besteht, dass elitenkritische Anhänger von Verschwörungsmythen – in diesem Fall Hand in Hand mit linken Aktivisten – froh sein sollten über die angeordnete Vermummungspflicht, die zur Zeit auch alle Versuche der flächendeckenden Gesichtserkennung konterkariert. Allein deswegen ist damit zu rechnen, dass diese Maßnahme nicht unbegrenzt aufrechterhalten werden wird. Die Frage ist insofern eher, wann das Maskentragen während einer Demonstration wieder verboten wird!

Vielleicht erwacht ja die Neugier auf und die Lust am nackten Gesicht nach der Krise mit neuer Kraft, und wir erkennen einmal mehr den anderen in uns und uns im anderen.

Alle vier Editionsgrafiken können über die jW-Ladengalerie und den jW-Shop unter https://www.jungewelt-shop.de/ für je 28 Euro plus Versandkosten erworben werden.

2021 wird in der junge Welt-Ladengalerie eine Ausstellung mit Grafiken von Alex Weise stattfinden.

Alex Weise, geboren 1977 in Hildesheim, studierte in Heidelberg Judaistik, Europäische und Ostasiatische Kunstgeschichte sowie Evangelische Theologie. Ab 2006 studierte sie an der Kunsthochschule Düsseldorf Malerei bei Herbert Brandl und Siegfried Anzinger, fand jedoch ihren prägenden Lehrer im Steindrucker Felix Bauer. 2011 Meisterschülerin, 2013 Akademiebrief und Stipendium an der Rodchenko Art School in Moskau. Von November 2018 bis März 2020 als Gastdozentin an der Universität der Künste Berlin. Sie lebt in Bremerhaven, lehrt und druckt in Berlin und Moskau. Motto: »Alle Welt malt – ich mache Graphik.«

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