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Mali: Staaten vermitteln in politischer Krise

Bamako. Angesichts neuer Protestaufrufe gegen Präsident Ibrahim Boubacar Keïta hat in Mali eine Vermittlungsrunde fünf westafrikanischer Staatschefs begonnen. Sie trafen am Donnerstag in der Hauptstadt Bamako ein, um nach Demonstrationen mit zahlreichen Toten und Verletzten eine Kompromisslösung auszuloten. Geplant sind Gespräche mit Keïta und Imam Mahmoud Dicko, der eine einflussreiche politisch-religiöse Oppositionsgruppierung anführt und der Anführer der Protestbewegung ist. Diese fordert den Rücktritt des Präsidenten, dessen Mandat eigentlich erst in drei Jahren endet. Seine Popularität war angesichts von Vorwürfen rund um Korruption und Wahlmanipulationen stark gesunken. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2020, Seite 6, Ausland

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