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Kramp-Karrenbauer: Zwei Prozent reichen nicht
Bratislava. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer plädiert in der Debatte um das »Zwei-Prozent-Ziel« bei den Militärausgaben dafür, dass die Bundesrepublik der NATO künftig besser »zehn Prozent der Fähigkeiten« stellen soll. Wegen der Wirtschaftskrise infolge der Coronapandemie sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) keine verlässliche Berechnungsgrundlage mehr, sagte sie am Freitag in der slowakischen Hauptstadt Bratislava. In einer Situation, in der das BIP zurückgehe, könne man eine höhere Prozentzahl erreichen, »ohne dass es de facto mehr Geld« gebe, sagte die CDU-Vorsitzende. (dpa/jW)
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