Zum Inhalt der Seite

Berlintypisches Leben

Ein Bündnis aus Musikern, DJs, Klub- und Festivalbetreibern, Messeveranstaltern, Hoteliers, Gastronomen und Sterneköchen sorgt sich um den »Verlust der Anziehungskraft des berlintypischen Lebens«. In einem offenen Brief an Senat und Abgeordnete (»außer AfD«) plädieren sie für »strukturelle Änderungen und Erleichterungen, die das urbane Leben Berlins nach der Pandemie aus einem tödlichen Eindämmungsschlaf erwecken«. Zu den Kernforderungen in dem am Mittwoch vorgestellten Schreiben gehören die Senkung von Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftssteuer sowie eine Aufweichung von Lärmschutzregeln. Schankvorgärten sollen bis zwei Uhr öffnen, Gaststätten öffentliche Straßen für besondere Gelegenheit nutzen dürfen. Grünflächen und Freibäder sollen zur temporären Nutzung für Veranstaltungen unter freiem Himmel freigegeben werden. Zu den rund 30 Erstunterzeichnern gehören der Klub Watergate, der Fotograf und Besitzer des Lokals »Clärchens Ballhaus«, Yoram Roth, sowie Sternekoch Tim Raue. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2020, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!