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US-Frackingkonzern meldet Insolvenz an

Oklahoma. Der US-Frackingkonzern »Chesapeake Energy« hat wegen der stark gefallenen Energiepreise am Sonntag (Ortszeit) Gläubigerschutz angemeldet. Man wolle unter dem Schutz von Kapitel elf des Insolvenzrechts die Kapitalstruktur des hochverschuldeten Unternehmens neu ordnen, teilte Konzernchef Robert D. Lawler am Sonntag in Oklahoma mit. Der Preisverfall bei Erdgas und Öl sowie ein Angebotsüberschuss infolge des Frackingbooms belasten das Geschäft des Unternehmens. Die Coronakrise hat die Nachfrage drastisch einbrechen lassen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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