-
29.06.2020
- → Ausland
Spanien: Demos für Veränderungen nach Corona
Madrid. In Spanien sind am Sonnabend Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um für Veränderungen nach der Coronakrise zu demonstrieren. Zu den Protesten in rund 60 Städten hatten mehrere Gewerkschaften aufgerufen. »Wir wollen, dass das Land wieder aufgebaut wird. Wir brauchen eine nationale Verständigung darauf, dass die Pandemie nicht politisch ausgeschlachtet wird«, sagte der Chef der Gewerkschaft UGT, Pepe Álvarez (siehe Foto), der Nachrichtenagentur AFP am Rande der Demonstration in Madrid. Öffentliche Dienstleistungen müssten verbessert werden, forderte Álvarez. Zwar habe die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez etwa durch die Einführung eines Mindestlohns mehr für soziale Gerechtigkeit getan »als all ihre Vorgänger«. Trotzdem gebe es in Spanien nach wie vor sehr viele »schwer leidende« Menschen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!