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Städtebund warnt vor sozialen Konflikten

Berlin. Angesicht neuer SARS-CoV-2-Ausbrüche in den vergangenen Tagen warnt der Deutsche Städte- und Gemeindebund vor möglichen sozialen Konflikten. »Wir dürfen Menschen nicht diskriminieren oder benachteiligen, die zum Beispiel im Niedriglohnbereich unter schlechten Wohnverhältnissen die preiswerte Fleischproduktion in bestimmten Betrieben gewährleistet haben«, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Er betonte, man dürfe den Betroffenen keinen Vorwurf machen. Hier seien insbesondere die Betriebe gefordert, nicht nur für anständige Löhne und Arbeitsbedingungen zu sorgen, sondern insbesondere auch für Wohnverhältnisse, in denen ausreichende Hygienestandards gewährleistet werden können. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2020, Seite 5, Inland

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