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Rekord bei genehmigten Rüstungsexporten

Berlin. Das Bundeswirtschaftsministerium hat am Mittwoch den Rüstungsexportbericht für 2019 vorgelegt, der Genehmigungen für mehr als acht Milliarden Euro und damit einen neuen Rekord ausweist. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert der Ausfuhrerlaubnisse von 4,824
auf 8,015 Milliarden Euro. 32 Prozent der Genehmigungen entfielen auf Kriegswaffen, der Rest auf sonstige militärische Ausrüstung. 55,9 Prozent gingen an Partner in EU, NATO oder an gleichgestellte Staaten wie etwa Japan oder Australien. Die Exporte in sogenannte Drittstaaten machten damit 44,1 Prozent aus. Diese Ausfuhren stehen vor allem wegen Menschenrechtsverstößen in vielen dieser Länder in der Kritik sowie zum Teil aber auch wegen Verwicklungen in regionale Konflikte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2020, Seite 1, Inland

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