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08.06.2020
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Position
Im Magazin der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend informiert der internationale Sekretär der Kommunistischen Jugend Chiles (JJCC), André Moreau, über die Lage in dem südamerikanischen Land, in dem, wie er schreibt, die »unteren« zwei Drittel der Bevölkerung über lediglich 2,1 Prozent des Vermögens verfügen. Niklas Böck, Vorsitzender der Kommunistischen Jugend Österreichs, kommt im Interview zu Wort. Ein Genosse, der in einem Fünfsternehotel in Hamburg arbeitet, schreibt darüber, wie Hamburger Hotelunternehmen für Minusstunden auf dem Arbeitszeitkonto ihrer Auszubildenden sorgen. Um Lenin geht es im Schwerpunktthema des aktuellen Heftes. (jW)
Position. Magazin der SDAJ, Heft 1/2020, 43 Seiten, 1,70 Euro, Bezug: Verein Position e. V., Hoffnungstr. 18, 45127 Essen, E-Mail: position@sdaj-netz.de
Analyse und Kritik
Lene Kempe meint, dass sich bei der »Lockdown-Kritik« viele Linke an der Seite von Liberalen wiederfinden. Den »Lockdown« um der bürgerlichen Freiheit willen zu beenden, könne jedoch keine linke Forderung sein. Es fehle eine »laute, diskursive und praktische linke Intervention in die gesellschaftliche Debatte«. Bernard Schmid schreibt über die vorläufige Beerdigung der »Rentenreform in Frankreich«. Kalle Kunkel wendet sich gegen die Gewerkschaftskritik, die Christian Frings in vorhergehenden Ausgaben von Analyse und Kritik formuliert hat. Harald Rein sieht in der Coronakrise auch die Frage aufgeworfen, »wie es mit dem Sozialstaat und Hartz IV weitergeht«. (jW)
Analyse und Kritik. Zeitung für linke Debatte und Praxis, Jg. 50/Nr. 660, 32 Seiten, 4,80 Euro, Bezug: AK, Rombergstr. 10, 20255 Hamburg, E-Mail: vertrieb@ak-web.de
KAZ
Die Kommunistische Arbeiterzeitung dokumentiert Thesen zum Thema »Das Virus und der Klassenkampf«. Ludwig Jost schreibt über die IG Metall in der Tarifrunde 2020, in der die Gewerkschaft die Kampfkraft der Beschäftigten geschwächt habe. Richard Corell setzt die Debatte um die Einschätzung des VII. Weltkongresses der Kommunistischen Internationale fort. Die AG Antimilitarismus setzt sich mit der deutschen Aufrüstung im EU-Kontext auseinander. (jW)
Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ), Nr. 371, 48 Seiten, 1,50 Euro, Bezug: Gruppe Kommunistische Arbeiterzeitung, Reichstraße 8, 90408 Nürnberg, E-Mail: gruppeKAZ@kaz-online.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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