23.05.2020
Literatur
Gewindelte Angst
Spendet Spott und friedlichen Irrsinn, aber auch Trost: Pierre Deason-Tomorys Coronatagebuch
Von Frank Willmann
Das erste Coronatagebuch aus Deutschlands grüner Mitte ist da. Wo, wenn nicht in Weimar hätte sich ein junger Dichterfürst ein Herz fassen und die Schrecknisse, Albernheiten und Banalitäten der ersten vier Coronawochen festhalten können? Der Verseschmied hört auf den bonfortionösen Namen Pierre Deason-Tomory, kurz P D-T. In zwei Dutzend Kapiteln bindet er uns die purpurnen Windeln der Angst. Waren wir anfangs noch lässig unterwegs, ging uns bereits nach einer Woche ...
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