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Thyssen-Krupp schreibt tiefrote Zahlen

Essen. Für 17,2 Milliarden Euro hat jüngst der Essener Stahlkonzern Thyssen-Krupp seine Aufzugssparte an ein Investorenkonsortium verkauft. Mit den Einnahmen sollten ursprünglich Schulden ab- und der Konzern umgebaut werden. Ob aber viel Geld für Investitionen bleibt, ist ungewisser denn je. Es sei jetzt schon klar, »dass Corona unseren Spielraum deutlich einschränken wird«, räumte Vorstandschefin Martina Merz am Mittwoch in einer schriftlichen Stellungnahme zu den Halbjahreszahlen ein. Sie hatte kürzlich bereits die Belegschaft per Brief angesichts der ernsten Lage gewarnt, es dürfe »nichts mehr ausgeschlossen werden«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2020, Seite 5, Inland

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