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Waffen und Sprengstoff bei KSK-Soldat gefunden

Dresden. Die sächsische Polizei hat bei einem Mitglied der Bundeswehr-Spezialeinheit KSK ein Waffenversteck mit Munition und Sprengstoff ausgehoben. Die Razzia auf dem Privatgelände des Mannes, der dem Kommando Spezialkräfte (KSK) angehört, erfolgte laut dpa aufgrund eines Hinweises des Militärischen Abschirmdienstes (MAD). Es habe Durchsuchungen wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz gegeben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mit, wo die Zentralstelle »Extremismus Sachsen« das Ermittlungsverfahren führt. Beamte unter anderem der Sonderkomission »Rex« des Landeskriminalamtes Sachsen hätten »umfangreiches Beweismaterial« gefunden. Gegen den verdächtigen Soldaten, »der schon länger im Fokus des MAD stand«, werde man »disziplinare Ermittlungen« einleiten, so Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) am Mittwoch in Berlin. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2020, Seite 2, Inland

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