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Palästina: Israel billigt Landraub – rund 7.000 neue Wohnungen

Foto: Oded Balilty/AP/dpa
Israelischer Siedlungsausbau im besetzten Westjordanland (Maale Adumim, 7.2.2017)

Tel Aviv. Israels Verteidigungsminister Naftali Bennett von der ultrarechten Partei HaJamin HeChadasch hat eine Ausweitung der israelischen Siedlung Efrat im südlichen Westjordanland um 1,1 Quadratkilometer genehmigt. Dies werde den Bau von rund 7.000 neuen Wohnungen in dem Ort ermöglichen, teilte sein Büro am Mittwoch mit. Bennett sagte zu der Entscheidung, man werde den Landraub als Siedlungsausbau mit Entschlossenheit vorantreiben. »Wir dürfen den Bauschwung nicht für einen Moment stoppen«, so der Minister.

Israel hatte 1967 während des Sechstagekriegs unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem besetzt. Dort leben heute mehr als 600.000 israelische Siedler in mehr als 200 Siedlungen. Die Palästinenser beanspruchen das Gebiet als Teil eines unabhängigen Staates. Der UN Sicherheitsrat hatte 2016 einen kompletten Stopp des israelischen Siedlungsbaus gefordert. (dpa/jW)

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Erschienen am 07.05.2020, Ausland

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