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»Sehr ernste« Lage bei SZ-Medienholding

München. Die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH), zu der auch die Süddeutsche Zeitung (SZ) gehört, kämpft in der Coronaviruskrise mit wirtschaftlichen Problemen und führt auch Kurzarbeit ein. Das kündigte der Geschäftsführer für nationale Medien, Stefan Hilscher, in einer Videobotschaft an die Mitarbeiter an, wie die Deutsche Presseagentur am Mittwoch berichtete. Die Kurzarbeit solle in vielen Unternehmensteilen und auch im Bereich der SZ gelten. Wie lange diese nötig sein wird, sei unklar. Konkrete Bereiche oder die Zahl der betroffenen Mitarbeiter nannte er nicht.

Laut dpa habe ein Unternehmenssprecher am Dienstag mitgeteilt, dass speziell bezogen auf SZ, Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten noch Gespräche liefen, ob auch Redaktionen von Kurzarbeit betroffen sein werden. Alle Ausgaben im Konzern, die nicht unbedingt notwendig sind, sollen ausgesetzt werden. »Wir haben einen Einstellungsstopp verfügt«, sagte Hilscher. Und es gibt keine außertariflichen Gehaltserhöhungen. Er betonte in dem Video: »Die Lage ist ernst, sehr ernst«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2020, Seite 15, Medien

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