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UNO fordert Hilfe für Sexarbeiterinnen

Genf. Die UNO hat angesichts der Coronakrise auf die äußerst schwierige Lage von Sexarbeiterinnen hingewiesen. Die Staaten müssten die Menschenrechte auch dieser Berufsgruppe schützen, forderten UNAIDS und das »Globale Netzwerk von Projekten der Sexarbeit« am Mittwoch. »Als Folge der Pandemie erfahren Sexarbeiterinnen eine Zeit der Not, eines völligen Einkommensverlusts, wachsender Diskriminierung und Schikanen.« Es gebe aus vielen Ländern Hinweise, dass Zugang zu sozialen Hilfsprojekten erschwert oder sogar unmöglich gemacht werde, hieß es. Außerdem gebe es Berichte von Razzien, Zwangstestungen auf das Virus, Festnahmen und Drohungen mit Ausweisung ausländischer Sexarbeiterinnen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2020, Seite 7, Ausland

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