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Katalanische Politiker könnten in Hausarrest

Barcelona. Die Coronakrise in Spanien hat aller Voraussicht nach auch Auswirkungen auf die zu langjährigen Haftstrafen verurteilten Unabhängigkeitsbefürworter aus Katalonien. Das Justizministerium der Region schlug am Dienstag vor, dass zahlreiche Häftlinge – darunter auch die neun Politiker – die Zeit der landesweiten Ausgangssperre in ihren Häusern verbringen könnten. Es handele sich um eine »außergewöhnliche Maßnahme in einem noch nie dagewesenen Notstand«. Das letzte Wort hätten aber die Haftanstalten selber, hieß es. Die Behörden wollen die Zahl der Gefängnisinsassen deutlich reduzieren, um die von Gesundheitsexperten geforderte soziale Distanz zu gewährleisten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2020, Seite 6, Ausland

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