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Aus: Ausgabe vom 25.03.2020, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
231 Tage verbringt Friedrich Hölderlin in der Psychiatrie. Seine
231 Tage in der Psychiatrie: »Friedrich Hölderlin – Dichter sein. Unbedingt!«

Die Quarantäne-WG

Willkommen zu Hause

Corona, Quarantäne, Ausgangsbeschränkungen – in einer Welt, die es so vorher noch nie gab, macht RTL nun eine Sendung, die es so noch nie gab. Die Moderatoren Thomas Gottschalk und Günther Jauch gründen eine virtuelle Wohngemeinschaft mit dem an Covid-19 erkrankten Oliver Pocher und tauschen sich auf informative, ernste und lustige Art zugleich per Videochat über die aktuelle Situation aus.

RTL, 20.15 Uhr

Gran Torino

Kinokunst von und mit Clint Eastwood: Nach dem Tod seiner Frau hält der verbitterte Kriegsveteran Walt Kowalski mit seinem schicken Ford die Stellung in seinem heruntergekommenen Detroiter Vorortviertel, in dem jugendliche Banden agieren. Seinen neuen Nachbarn, die einer asiatischen Minderheit angehören, begegnet der polnischstämmige Einzelgänger mit offenem Rassismus. Zunächst finden seine Vorurteile Bestätigung. Doch dann wendet sich das Blatt. USA 2008.

Kabel eins, 20.15 Uhr

Karawane der Pflegerinnen

Von 2016 ist diese Doku, aber sie zeigt das ganz Dilemma. Immer mehr Frauen aus Osteuropa kommen nach Deutschland, um sich um pflegebedürftige Menschen im Haushalt zu kümmern. Zwischen 150.000 und 400.000 sollen es jährlich sein. Die Doku zeigt die mit der sogenannten 24-Stunden-Pflege verbundenen Probleme wie Schwarzarbeit oder fragwürdige Beschäftigungsmodelle am Beispiel der polnischen Betreuerin Alicja, die eine Demenzkranke pflegt.

3sat, 21.00 Uhr

Friedrich Hölderlin – Dichter sein. Unbedingt!

Am 11. September 1806 wurde der Dichter Friedrich Hölderlin gewaltsam von seinem damaligen Wohnort abtransportiert und nach Tübingen in die psychiatrische Abteilung einer Klinik verschleppt, wo er 231 Tage verbringen musste. Danach lebte der Dichter 36 Jahre in einem Turmzimmer im Haus des Tischlers Ernst Zimmer. Die Umstände seiner Inhaftierung geben der Nachwelt bis heute Fragen auf.

Arte, 22.10 Uhr

Der Corona-Effekt

Wie das Virus unsere Gesellschaft verändert

Die Autoren Arndt Ginzel und Bernd Weisener sind sorgfältige Journalisten. Für »ZDF-Zoom« analysieren sie mit Experten den Umgang der Menschen in Deutschland mit Angst und Krise. Im Netz werden Falschinformationen verbreitet, zugleich gibt es eine Welle der Hilfsbereitschaft. Manche versuchen mittels der Krise Reibach zu machen. Sie verkaufen im Internet Desinfektionsmittel und Schutzmasken zu überhöhten Preisen oder klauen diese Produkte sogar. Andere erklären sich spontan bereit, hilfsbedürftigen Menschen unter die Arme zu greifen. Wieder andere wollen vor allem weitermachen wie bisher. Es scheint, als suche sich jeder seinen eigenen Weg, wie er mit dieser Krise umgeht. Neoliberal halt.

ZDF, 22.45 Uhr

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