-
10.03.2020
- → Betrieb & Gewerkschaft
IG Metall: Burnout als Berufskrankheit werten
Düsseldorf. Die IG Metall fordert, Erkrankungen infolge von Überlastung am Arbeitsplatz sowie im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt endlich als Berufskrankheit anzuerkennen. So sei »Burnout« weit verbreitet, gelte aber in der BRD nicht als eigenständige Diagnose, kritisierte Hans-Jürgen Urban, Mitglied im Vorstand der Gewerkschaft und dort zuständig für Sozialpolitik, gegenüber der Rheinischen Post (Onlineausgabe) am Montag: »Selbst die WHO hat Burnout als arbeitsweltspezifische Erkrankung anerkannt.« Am Donnerstag soll sich der Bundestag in erster Lesung mit dem geplanten Berufskrankheitenrecht befassen. Die darin enthaltenen Verbesserungen gehen der IG Metall nicht weit genug: »Die angestrebte Aktualisierung der Liste von Berufskrankheiten ist auf halbem Weg stehengeblieben«, sagte Urban. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!