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IG Metall: Burnout als Berufskrankheit werten

Düsseldorf. Die IG Metall fordert, Erkrankungen infolge von Überlastung am Arbeitsplatz sowie im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt endlich als Berufskrankheit anzuerkennen. So sei »Burnout« weit verbreitet, gelte aber in der BRD nicht als eigenständige Diagnose, kritisierte Hans-Jürgen Urban, Mitglied im Vorstand der Gewerkschaft und dort zuständig für Sozialpolitik, gegenüber der Rheinischen Post (Onlineausgabe) am Montag: »Selbst die WHO hat Burnout als arbeitsweltspezifische Erkrankung anerkannt.« Am Donnerstag soll sich der Bundestag in erster Lesung mit dem geplanten Berufskrankheitenrecht befassen. Die darin enthaltenen Verbesserungen gehen der IG Metall nicht weit genug: »Die angestrebte Aktualisierung der Liste von Berufskrankheiten ist auf halbem Weg stehengeblieben«, sagte Urban. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2020, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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