Zum Inhalt der Seite
Literatur

Leipziger Buchmesse abgesagt

Leipzig. Die Leipziger Buchmesse ist wegen des sich zur Zeit ausbreitenden Coronavirus abgesagt worden. Die Stadt Leipzig und die Messeleitung haben die Entscheidung am Dienstag gemeinsam getroffen, wie Stadtsprecher Matthias Hasberg mitteilte. Es sei eine Maßnahme zur Prävention. Die Frühlingsschau der Buchbranche hätte vom 12. bis 15. März stattfinden sollen. Für den Wirtschaftszweig ist die Absage ein harter Schlag. Die Buchmesse ist für die Verlage eine Möglichkeit, große Aufmerksamkeit auf ihre Autoren zu lenken. Zu Redaktionsschluss war noch unklar, ob und wie der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen wird. In diesem Jahr waren rund 2.500 Aussteller aus 51 Ländern erwartet worden. Von deren Seite hatte es zuvor so gut wie keine Absagen gegeben. Zur Leipziger Buchmesse und dem dabei veranstalteten Lesefestival »Leipzig liest« waren voriges Jahr 286.000 Besucher gekommen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.03.2020, Seite 1, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!