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Medien: Assange droht strengste Isolation

London. Wikileaks-Gründer Julian Assange droht Medien zufolge im Falle seiner Auslieferung strengste Isolationshaft in den USA. Dies gehe aus einem vertraulichen Dokument der ermittelnden Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Virginia hervor, das NDR und WDR nach eigenen Angaben vom Freitag einsehen konnten. Am kommenden Montag beginnt in London der Auslieferungsprozess gegen Assange, der dort im Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert ist. Neben der US-Haft der höchsten Sicherheitsstufe ermöglichten demnach auch »spezielle Verwaltungsmaßnahmen« der Justiz, einen Beschuldigten strikt von der Außenwelt abzuschirmen und die Kommunikation mit dessen Anwälten zu überwachen. Der US-Whistleblower Edward Snowden sagte gegenüber den Sendern, das Verfahren stelle einen Präzedenzfall dar, der nicht nur Assange, »sondern auch unabhängigen und kritischen Journalismus im allgemeinen kriminalisieren soll«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2020, Seite 1, Ausland

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