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Aus: Ausgabe vom 17.02.2020, Seite 15 / Politisches Buch

Neu erschienen

KAZ

Die KAZ setzt ihre Analyse zur Lage der Energieversorgung in Deutschland fort. Die KAZ-Fraktion »Ausrichtung Kommunismus« kündigt die Neuauflage der Broschüre »Mit Klarheit zur Einheit« an, die um einen Exkurs zur Entwicklung von PDS bzw. Die Linke erweitert wurde. Dokumentiert wird der zweite Teil der Vorlesung von Eike Kopf, die er in China über seine Arbeit an der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) gehalten hat. Mitglieder der IG Metall kommentieren das seltsame Klassenkampf-»Moratorium« ihrer Gewerkschaft. Teilnehmer am Jahreskongress der Informationsstelle Militarisierung berichten über die dortige Debatte zum Thema Aufrüstung für den »Cyberkrieg«. (jW)

Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ), Nr. 370, 44 Seiten, 1,50 Euro, Bezug: Kommunistische Arbeiterzeitung, Reichstraße 8, 90408 Nürnberg, E-Mail: gruppeKAZ@kaz-online.de

Ossietzky

Rolf Gössner kommentiert einen »Hilferuf« des Bremer Landesamtes für Verfassungsschutz: Dessen Leiter hat im Herbst 2019 um »konkrete Hilfe« der Bevölkerung »im Kampf gegen den grassierenden ›Rechtsextremismus‹« gebeten. Renate Hennecke schreibt über die Solidaritätswelle für die vom Verlust der Gemeinnützigkeit bedrohte Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) – und über neue Angriffe auf den Verband. Marcus Schwarzbach berichtet über eine »Dienstreise in die Dunkelheit« – zu einer Betriebsratsschulung in der Provinz. Sein Fazit: »Anscheinend ist es viel leichter, nach unten zu treten, als die eigenen Interessen zu erkennen – und gegen die Mächtigen, etwa im Betrieb, anzukämpfen.« (jW)

Ossietzky. Zweiwochenschrift für Politik, Kultur, Wirtschaft, Jg. 23/Nr. 3, 35 Seiten, 2,80 Euro, Bezug: Verlag Ossietzky, Siedendolsleben 3, 29413 Dähre, E Mail: ossietzky@interdruck.net

Welttrends

Nikolaus Werz schreibt über Geschichte und Selbstverständnis der Oberschicht in der »oligarchischen Republik« Chile. Susanna Böhme-Kuby analysiert den »Niedergang des Parteiensystems« in Italien: Die Nachfolger der einstigen »Volksparteien« agierten wie »Wahl-Marketingagenturen in einer neoliberalen Postdemokratie«. Den »langen und traurigen« wirtschaftlichen Abstieg Italiens untersucht Alfonso Gianni. (jW)

Welttrends. Das außenpolitische Journal, Nr. 160/Februar 2020, 72 Seiten, 5,80 Euro, Bezug: Welttrends, Medienhaus Babelsberg, August-Bebel-Str.26–52, 14482 Potsdam, E- Mail: bestellung@­welttrends.de

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