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Bayern: Unfreiwillige AfD-Kandidaten

Ebersberg. Einen Monat vor den Kommunalwahlen in Bayern haben Berichte über unfreiwillige Kandidaten auf AfD-Wählerlisten im Landkreis Ebersberg die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. »Es ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden«, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch. Der Vaterstettener AfD-Gemeinderat Manfred Schmidt soll Kandidaten auf die AfD-Wahllisten für den Ebersberger Kreistag und den Vaterstettener Gemeinderat gesetzt haben, ohne dass die Betroffenen davon wussten. Eine Reihe Kandidaten auf der AfD-Gemeinderatsliste zogen ihre Kandidatur rechtzeitig bis zum 23. Januar zurück. »Zehn Kandidaten haben fristgerecht ihren Widerruf erklärt«, sagte Wahlleiterin Claudia Bitzer am Mittwoch. Danach hätten sich sieben weitere Betroffene gemeldet, die nicht auf die AfD-Liste wollten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2020, Seite 4, Inland

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