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Streik bei McDonald’s in Berlin

Berlin. Beschäftigte bei McDonald’s in Berlin sind in den Ausstand getreten. Für mehrere Stunden hatten Mitarbeiter der Filiale der Fast-Food-Kette im Stadtteil Zehlendorf die Arbeit niedergelegt, teilte die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) am Mittwoch mit. Die Streikenden fordern »ein Ende der Armutslöhne und einen Einstiegslohn von mindestens zwölf Euro in der Stunde«. Derzeit zahle McDonald’s neuen Beschäftigten nur den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Auch langjährige Angestellte erhielten kaum mehr. Laut NGG arbeiten in Berlin rund 2.000 Beschäftigte bei dem Branchenriesen. Der Bundesverband der Systemgastronomie habe in den noch laufenden Tarifverhandlungen zuletzt angeboten, in der untersten Lohngruppe 9,48 Euro die Stunde zu zahlen – 13 Cent über dem Mindestlohn. Dies sei ein Hohn für die Beschäftigten, so die Gewerkschaft. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.02.2020, Seite 5, Inland

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