Zum Inhalt der Seite

EU ermittelt gegen Exdiplomaten aus BRD

Brüssel. Wegen Spionageverdachts hat der Europäische Auswärtige Dienst interne Ermittlungen gegen einen früheren EU-Diplomaten aus der BRD eingeleitet. Dies teilte eine Sprecherin am Freitag in Brüssel mit. Gegen ihn laufen auch strafrechtliche Ermittlungen in Deutschland. Er soll illegal Informationen an die Volksrepublik China weitergegeben haben. Der frühere EU-Botschafter im südkoreanischen Seoul hatte laut Sprecherin 2015 seine Sicherheitsbestätigung verloren. Die dafür zuständigen deutschen Behörden hätten die Freigabe in dem Fall nicht erneuert. 2017 verließ er den Angaben zufolge den Auswärtigen Dienst. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2020, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!