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Aus: Ausgabe vom 01.02.2020, Seite 2 / Inland
Zum 75. Jahrestag der Befreiung

Gedenken am T-34

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Am Freitag wurde in Kienitz auf der ersten gemeinsamen deutsch-russischen Gedenkveranstaltung in diesem Jahr an den 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus erinnert. Am 31. Januar 1945 hatten hier rund 1.500 sowjetische Soldaten der 5. Stoßarmee in weißen Tarnanzügen einen Brückenkopf auf dem Westufer der Oder errichtet und die Ortschaft kampflos besetzt. Kienitz ist der erste vom Faschismus befreite Ort auf dem heutigen Territorium des Landes Brandenburg. Bei der Zeremonie am Ehrenmal, vor einem sowjetischen Panzer vom Typ T-34, erinnerte der russische Botschafter Sergej J. Netschajew (3. v. r., links neben ihm der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke, SPD) an die immensen Opfer der Roten Armee in den blutigen Gefechten der letzten Kriegsmonate und wandte sich energisch gegen aktuelle Versuche, unter anderem im nahe gelegenen Polen, die Geschichte zu verfälschen. (jW)

Leserbriefe zu diesem Artikel:

  • Helmut Braunschweig: Bericht aus Kienitz Unsere Grundorganisation (GO) der DKP Eberswalde/Umgebung war mit einer repräsentativen Abordnung beim Gedenken in Kienitz am 31. Januar 2020 zum 75. Jahrestag des ersten Brückenkopfes der Sowjetarmee...

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