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Werft ficht Vergabe durch Verteidigungsressort an

Berlin. Die Kieler Werft German Naval Yards (GNYK) wird gegen die Entscheidung zur Vergabe des Auftrags für das Kriegsschiff vom Typ »MKS 180« an ein niederländisch geführtes Konsortium rechtlich vorgehen. Dies erklärte ein Sprecher der Werft am Montag. Man habe »erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Entscheidung«. Mit dem »MKS 180« will das Bundesverteidigungsministerium ein neuartiges Mehrzweckkampfschiff anschaffen. Für den Bau von vier Schiffen sind insgesamt 5,27 Milliarden Euro veranschlagt. Es ist der größte Marineauftrag dieser Art in der Geschichte der Bundeswehr. Aus der Ausschreibung ging die Werft »Damen Shipyards Group« als Sieger hervor. Um den Auftrag hatte sich auch GNYK mit »Thyssen-Krupp Marine Systems« als Subunternehmer beworben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2020, Seite 5, Inland

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