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Ex-Trump-Berater will Geständnis zurückziehen

Washington. US-Präsident Donald Trumps früherer Nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn will in der sogenannten Russlandaffäre sein Geständnis zurücknehmen. Grund dafür seien »Arglist« und »Rachsucht« der Anklage, heißt es in Unterlagen, die seine Anwälte am Dienstag (Ortszeit) bei dem zuständigen Gericht in Washington einreichten. Die Staatsanwaltschaft habe sich nicht an eine Vereinbarung gehalten, wonach Flynn als Anerkennung seiner Kooperation eine Inhaftierung erspart bleiben sollte, hieß es. Der geplante Termin der Urteilsverkündung am 28. Januar solle nun um mindestens einen Monat verschoben werden, forderten die Anwälte. Das Gericht muss der Widerrufung von Flynns Geständnis noch zustimmen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2020, Seite 7, Ausland

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