Zum Inhalt der Seite
Naziraubkunst

Help Desk

Opfer des Kulturraubs durch Nazis und ihre Nachfahren können sich jetzt in Berlin an eine eigens eingerichtete Beratungsstelle wenden. Die Kontaktstelle der Kommission für die Rückgabe von Naziraubgut könne den oft im Ausland lebenden Betroffenen Hilfe bei der Suche nach und möglichen Rückgabe von Kulturgütern helfen, teilte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Donnerstag mit. Der sogenannte Help Desk wird von der Kunsthistorikerin Susanne Meyer-Abich geleitet. Die Beratungsstelle könne Fachleute in Museen und Bibliotheken vermitteln, erklärte Gilbert Lupfer, wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2020, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!