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Klerikalfaschist will Präsident in Bolivien werden

Santa Cruz. In Bolivien will sich der religiös-fundamentalistische Oppositionsführer Luis Fernando Camacho bei den Neuwahlen um das Präsidentenamt bewerben. In der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) unterzeichnete er mit seinem Vizepräsidentschaftskandidaten Marco Pumari ein politisches Abkommen. Darin heißt es, dass sie einen neuen Staat unter dem Motto »Gott, Volk und Vaterland« aufbauen wollen. Der Katholik Camacho wird offen durch evangelikale Kirchenoberhäupter unterstützt, die nach den Wahlen vom 20. Oktober 2019 gegen die Präsidentschaft von Evo Morales mobilisierte hatten. Das ebnete den Weg für den Putsch gegen die Regierung von Morales im November. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2020, Seite 2, Ausland

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