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Griechenland: Kritik an Ankaras Warnungen

Athen. Die Türkei sollte aus Sicht der griechischen Regierung die Situation der Flüchtlinge nicht instrumentalisieren, um Druck auszuüben. Athen sei offen dafür, dass Ankara mehr Unterstützung fordere, um Flüchtlinge unterzubringen, anstatt sie in die EU zu lassen, hieß es am Montag aus Regierungskreisen. Zusätzliche finanzielle Unterstützung müsse jedoch durch Beratungen mit der EU und nicht durch Drohungen erzielt werden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Sonntag gesagt, mehr als 80.000 Menschen seien durch die Bombardements aus der syrischen Provinz Idlib vertrieben worden und auf dem Weg in die Türkei, was auch Griechenland und Europa zu spüren bekommen würden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.12.2019, Seite 7, Ausland

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