Zum Inhalt der Seite

Linke: Anschlag auf Ecevit Emre

Berlin. Nach einer Mitteilung der Pressestelle der Partei Die Linke ist am Montag »mit scharfer Munition« auf die Haustür von Ecevit Emre, Bundessekretär des Geistlichenrats der Alevitischen Gemeinde Deutschland e. V., geschossen worden. Emre ist Mitglied der Partei Die Linke und war 2017 in Baden-Württemberg Bundestagskandidat der Partei. Die Täter seien noch unbekannt. Bernd Riexinger, Kovorsitzender der Partei, bezeichnete Emre als Mensch, »der seit langem im Bewusstsein der Gefahr, in die er sich damit begibt, mit seiner Überzeugung in der Öffentlichkeit steht«. Der »feige Anschlag gegen Ecevit Emre und seine Familie« reihe sich ein in eine lange Reihe ähnlicher Attacken gegen Menschen, »die sich klar zu einer menschenfreundlichen Politik bekennen und für die Rechte von Minderheiten eintreten«. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.12.2019, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!