Gegründet 1947 Sa. / So., 14. / 15. Dezember 2019, Nr. 291
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Aus: Ausgabe vom 16.11.2019, Seite 3 / Schwerpunkt
Kampagne

Welle der Solidarität

»Unblock Cuba«: 41 Organisationen und Einzelpersonen rütteln in 50 Städten in der BRD, in Österreich und der Schweiz die Öffentlichkeit wach
Solidarischer Protest in Gera (5. November)
Flashmob der Freundschaftsgesellschaft BRD–Kuba in Stuttgart (7. November)
Von Cuba Sí organisierte Kundgebung in Hamburg (7. November)
Rund 30 Personen aus diversen Organisationen demonstrieren in Wien (6. November)
Vor der kubanischen Botschaft in Berlin (8. November)
Am Rande der Linken Literaturmesse in Nürnberg (3. November)
Antiimperialistisches Treffen in Havanna Anfang November
Auf dem Place des Nations in Genf (6. November)
Auf der Terrasse der jungen Welt – 80 Unterstützer kamen (31. Oktober)
Protest gegen die Blockade in Chemnitz (5. November)
»Unblock Cuba«-Aktion vor einem Großplakat in Berlin-Kreuzberg (7. November)
In der kubanischen Botschaft in Bern während der UN-Abstimmung (8. November)

Die verzweifelten Bemühungen der USA, im Vorfeld der diesjährigen Abstimmung der UN-Vollversammlung möglichst viele Verbündete gegen Kuba zu gewinnen, haben kaum Früchte getragen. Mit 187 gegen drei Stimmen bei zwei Enthaltungen verabschiedeten die Delegierten am 7. November die von Havanna eingebrachte Resolution gegen die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade Washingtons gegen Kuba. Gegen den Antrag stimmten lediglich die USA, Israel und Brasilien, Kolumbien und die ­Ukraine enthielten sich. Dieses Ergebnis ist eine schwere Schlappe für die reaktionären Politiker. Insbesondere die US-Botschafterin Kelly Craft hatte versucht, deutlich mehr Staaten für den völkerrechtswidrigen Wirtschaftskrieg zu vereinnahmen.

Eine Welle der Solidarität begleitete die Abstimmung – die von junge Welt angestoßene Kampagne »Unblock Cuba« war ein voller Erfolg. Fast 100 Aktionspakete mit Plakaten, Aufklebern und Flyern verschickte der Verlag 8. Mai. 41 Organisationen und Einzelpersonen beteiligten sich in 50 Städten in der BRD, in Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Aktionen, fast 1.500 Plakate machten die Öffentlichkeit auf die menschenverachtende Blockadepolitik gegen den sozialistischen Karibikstaat aufmerksam. Rund 30.000 Euro wurden für »Unblock Cuba« gespendet.

Ein herzlicher Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer der Kampagne!