Schwarzer Kanal
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Aus: Ausgabe vom 16.11.2019, Seite 1 (Beilage) / Wochenendbeilage
Unterstützung der Apartheid

»Die Propaganda war sehr erfolgreich«

Gespräch mit dem Historiker Andreas Kahrs. Im Auftrag des südafrikanischen Apartheidregimes organisierte eine PR-Agentur über Jahre die Beeinflussung der deutschen Öffentlichkeit
Interview: Ronald Weber
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In der Bundesrepublik hatte das südafrikanische Rassistenregime auch in den 1980er Jahren noch einen verlässlichen Partner. Zwar hatte der UN-Sicherheitsrat 1985 allgemeine Wirtschaftssanktionen beschlossen, aber Bonn unterlief den auch von der Solidaritätsbewegung seit langem geforderten Boykott (Protest in Nordrhein-Westfalen, Mai 1988)

Liest man die offizielle Darstellung der Bundesregierung, bekommt man den Eindruck, als wäre man von westdeutscher Seite immer schon solidarisch mit dem African National Congress, ANC, gewesen. Als Nelson Mandela 2013 starb, hieß es von seiten der Bundeskanzlerin Angela Merkel, er sei ein Vorbild. Die reale Politik vor dem Ende der Apartheid sah aber ganz anders aus. Wie war denn das Verhältnis der Bundesrepublik zu Südafrika?

Die positive Bezugnahme begann 1996, als Nelson Mandela im Bundestag sprach und man ihn als großen Freiheitskämpfer würdigte. Da hieß es auch, Deutschland habe einen großen Beitrag zu diesem Befreiungskampf geleistet. Aber diesen Beitrag gab es gar nicht. Ganz im Gegenteil: Die Bundesrepublik war wahrscheinlich einer der bedeutendsten Partner des Apartheidregimes überhaupt, und das lange Zeit. Selbst zu einem Zeitpunkt, als sich durch die internationale Desinvestmentkampagne ab Mitte der 1980er Jahre Unternehmen aus den USA und Großbritannien aus Südafrika zurückgezogen hatten, waren deutsche Unternehmen, was den Finanzsektor angeht beispielsweise die Deutsche Bank und die Dresdner Bank, noch in Südafrika aktiv. Kein anderer Staat hat sich so lange geweigert, Sanktionen zu verhängen oder Investitionen zurückzuziehen.

Worauf genau bezog sich die Unterstützung Südafrikas?

Es ging um Staatsfinanzierung, also um Kredite zur Stützung staatlicher südafrikanischer Unternehmen. Und es wurden Konsumgüter direkt in Südafrika produziert, vor allem Autos: BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen unterhielten hier große Werke. Zudem wurde sehr viel technisches Know-how weitergegeben, beispielsweise für den Bau von Kraftwerken. Siemens hat dabei eine bedeutende Rolle gespielt. Man kann sagen, alles, was nötig war, um Südafrika technisch zu modernisieren, wurde von verschiedenen westlichen Konzernen geliefert, was dazu beigetragen hat, dass sich das Apartheidsystem für eine gewisse Zeit relativ stabil halten konnte. Und der deutsche Beitrag dabei war sehr groß, von der Chemie über den Bergbau bis zur Nukleartechnik, ­letzteres allerdings inoffiziell, aber wohl mit dem Wissen der damaligen sozialliberalen Bonner Regierung.

Neben einer »harten«, wirtschaftlichen Unterstützung gab es auch eine »weiche«. So wurde 1962 ein offizielles Kulturabkommen abgeschlossen.

Das Kulturabkommen stand schon in den 1960er Jahren in der Kritik, denn auf dessen Grundlage wurde der wissenschaftliche Austausch realisiert, auch Schüleraustauschprogramme und Ausstellungen. Ich glaube allerdings, dass die Wirkung eher gering war. Der Skandal ist aber, dass man dieses Kulturabkommen auch nach 1976, also nach dem Schüleraufstand in Soweto, weiter gepflegt hat, dass die BRD Schulen unterstützt hat, die schwarze Kinder laut den Gesetzen Südafrikas ganz selbstverständlich nicht betreten durften. Das war ein großes Politikum. Aber wesentlich einflussreicher waren doch andere Programme, über die man damals in der Öffentlichkeit nichts wusste.

Welche waren das?

Die südafrikanische Regierung hat in dem Maße, in dem die Apartheid international in die Kritik geriet, ganz gezielt um Unterstützung geworben, also Soft Power organisiert. Sie hat versucht, mittels PR-Agenturen auf Parteien und Institutionen einzuwirken, damit diese Entscheidungen treffen, die die Kritik an der Apartheid abschwächen.

Sie haben sich in Ihrer Dissertation vor allem mit der PR-Agentur Hennenhofer aus Königstein im Taunus beschäftigt. Welche Rolle spielte diese?

Ich habe mich grundsätzlich mit dem Propagandaprogramm der südafrikanischen Regierung beschäftigt. Die PR-Agentur des ehemaligen Stern-Journalisten und Dokumentarfilmers Gerd Hennenhofer spielte darin ab einem gewissen Zeitpunkt eine strategische Rolle. Aber Hennenhofer ist gewissermaßen der Endpunkt einer Entwicklung, der professionelle Höhepunkt, wenn man so will. Von seiten des südafrikanischen Informationsministeriums wurde eine sehr moderne, netzwerkbasierte Arbeit in der Bundesrepublik betrieben – und zwar besonders gegenüber Leuten, die nicht als Freunde Südafrikas galten. Die Propaganda, die das Apartheidregime betrieben hat, umfasste aber auch ganz gezielte Beeinflussung, also Manipulation von Berichterstattung bis hin zu direkter Bezahlung genehmer Inhalte. Das war aufgeteilt. Hennenhofer war zuständig für die eher softere Netzwerkarbeit.

Wie funktionierte das genau? Einflussreiche Journalisten und Politiker wurden eingeladen und mit Großwildjagden geködert?

Ja, das gab es auch. Das war meistens ein Wochenende mit »Freizeitprogramm«. Bei einem dieser Jagdausflüge war auch ein Team des ARD-Magazins »Monitor« mit dabei. Da konnte man dann sehen, wie Mitglieder der FDP-Fraktion Safari spielten. Die Idee, Politiker nach Südafrika einzuladen, stammt indes nicht von Hennenhofer. Die zuständigen südafrikanischen Stellen haben schon in den frühen 1960er Jahren Politiker zu Reisen ans Kap der Guten Hoffnung eingeladen, in dem Bemühen, die schlechte Reputation des Landes zu verbessern. Es wurde dann ein Informationsprogramm ausgearbeitet: Innerhalb von zwei Wochen gab es verschiedene Termine, die exakt vorbereitet wurden, bis hin zu solchen Details wie wer wann sprechen dürfe. Und je nachdem, als wie kritisch die Gäste eingeschätzt wurden, gab es auch die Möglichkeit, sogenannte Oppositionelle kennenzulernen, also solche, die sich innerhalb des Systems der Apartheid bewegten, keine wirklichen Apartheidgegner, etwa Vertreter der kleinen schwarzen Mittelschicht, der African National Chamber of Commerce, die natürlich gegen Sanktionen waren. Das war also begrenzt, natürlich gab es keinen Kontakt zur wirklichen Opposition, die ja illegalisiert war. Die Gäste sollten in ihren Heimatländern, also in Deutschland, berichten können, dass es auch möglich war, mit Schwarzen zu sprechen. Es ist natürlich eine krude Vorstellung, dass, wenn ein paar ausgesuchte Schwarze etwas Positives über Südafrika sagen, sich das Bild des Landes insgesamt verändern würde, aber so war es. In den 1960er Jahren wurden solche Reisen von der wirtschaftsnahen South Africa Foundation organisiert, zunächst für ein US-Publikum und ab Mitte des Jahrzehnts dann auch für Westdeutsche. Anfangs wurden nur Politiker eingeladen. Einer der ersten, der nach Südafrika reiste, war 1966 Franz Josef Strauß. Strauß war ja später sehr bekannt als großer Freund Südafrikas, und er befand schon damals, dass Südafrika zu Unrecht als rassistisch bezeichnet werde. Schließlich folge die Apartheid einem »positiven religiösen Verantwortungsbewusstsein für die Entwicklung der nichtweißen Bevölkerungsschichten«, und »eine aussichtsreiche Alternative zur Politik der Apartheid« sei nicht in Sicht.

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Andreas Kahrs

Es blieb nicht bei Politikern. Es wurden auch Journalisten und Kirchenvertreter eingeladen.

In den 1980er Jahren stammten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen gesellschaftlichen Sektoren, die irgendwie mit Südafrika und dessen Boykott in Berührung standen. Das heißt, für Sportfunktionäre wurden speziell auf den Sport zugeschnittene Reisen veranstaltet. Südafrika durfte ja ab 1964 nicht mehr an den Olympischen Spielen teilnehmen. Wissenschaftler wurden eingeladen mit einem speziellen Programm zu den Wirtschaftssanktionen, für Politikwissenschaftler wurde das Thema »Bedrohung durch die Sowjetunion« in den Vordergrund gerückt, es wurde dem ANC ja gezielt nachgesagt, von der Sowjetunion kontrolliert zu werden. Kirchenvertreter wurden eingeladen und mit Informationen versorgt, um gegen die innerhalb der Kirche, vor allem der protestantischen, relativ einflussreichen Apartheidgegner argumentieren zu können. Es macht natürlich einen Unterschied, wenn jemand sagen kann: Ich war da, ich habe es mit eigenen Augen gesehen, und es ist gar nicht so schlimm, wie ihr behauptet. Wirtschaftsvertreter, vor allem Vertreter der regionalen Industrie- und Handelskammern, wurden eingeladen, um das investitionsfreudige Südafrika kennenzulernen, das richtete sich explizit an kleine und mittelständische Unternehmen. Auch bei Gewerkschaftern hat man es immer wieder versucht. Solche Einladungen sind aber stets abgelehnt worden. Man hat dann den umgekehrten Weg gewählt und hat südafrikanische Gewerkschafter nach Deutschland gebracht und dort Treffen organisiert.

Welche Auswirkungen hatten diese Reisen? Wurden in deren Folge tatsächlich Entscheidungen beeinflusst?

Definitiv ja. Natürlich nicht, wenn man jetzt ganz absolut fragt, ob es gelungen ist, mit solchen Maßnahmen das Apartheidregime am Leben zu erhalten. Aber das wäre wohl ein sehr verkürztes Verständnis von der Funktion dieser Propagandaarbeit. Wenn man sich anschaut, was es in Folge dieser Reisen beispielsweise an positiver Berichterstattung gegeben hat, dann muss man sagen, der Einfluss war sehr stark. Man kann das besonders in der Zeit nach 1978 beobachten, als Pieter Willem Botha Ministerpräsident wurde und Reformen ankündigte, die die Apartheid stückweise abbauen sollten. Da wurde stets argumentiert, man brauche dafür Zeit, das gehe nicht von jetzt auf gleich. Das Stichwort lautete: »Evolution statt Revolution.« Für diese Hinhaltebotschaft waren die Reiseprogramme sehr wichtig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dann verbreitet, dass man die weiße Regierung auf ihrem langsamen Reformweg unterstützen müsse, dass Sanktionen deshalb kontraproduktiv seien. Und das in der Zeit nach dem blutig niedergeschlagenen Soweto-Aufstand von 1976! Wenn man ganz konkret hinschaut, wer solche Positionen im Bundestag vertreten hat, in der Kirche, in der Wirtschaft oder in den Medien, etwa der Südafrika-Korrespondent der Welt Hans Germani, dann fällt auf, dass die Sprachregelungen sehr ähnlich sind. Und das kann man auf diese Propagandaprogramme zurückführen. Man kann also sagen, in dieser Phase des Zeitgewinns war die Propaganda des südafrikanischen Informationsministeriums und der von ihr beauftragten Hennenhofer-Agentur sehr erfolgreich.

Einer der Teilnehmer dieser Reisen, der vehement Position für das Apartheidregime ergriffen hat, war der Leiter des »ZDF-Magazins« Gerhard Löwenthal. Wie viele Journalisten waren denn an dem Hennenhofer-Programm beteiligt?

Das waren ausgewählte Leute, über die Zeit etwa 40 Journalisten. Löwenthal, der ja in der alten Bundesrepublik weithin als journalistisches Sprachrohr der Konservativen bekannt war, zählt da sicherlich zu den prominentesten. Aber es gab noch andere Programme der südafrikanischen Propaganda, die ganz explizit auf Journalisten zugeschnitten waren. Über die Zeit nahmen daran mehr als 150 Pressevertreter teil. Einmal im Quartal wurden schon seit Beginn der 1970er Jahre jeweils Gruppen von vier bis fünf Journalisten zusammengestellt, die von einer Hamburger Medienagentur gezielt angesprochen wurden. Das richtete sich vor allem an Redakteure von regionalen Tageszeitungen. Auf die hatte die Propaganda ein besonderes Augenmerk, weil man um deren großen Einfluss wusste, die hatten ja teilweise eine Auflage von 50.000 Exemplaren. Und dort konnte die südafrikanische Propaganda manchmal direkt Artikel plazieren. Da erschien dann an einem Tag in zwölf verschiedenen Regionalzeitungen der gleiche Artikel. So wurde das Image Südafrikas über mehr als 20 Jahre positiv gezeichnet. Die Journalisten sind bei diesen Zwei-Wochen-Trips mit allem Drum und Dran natürlich gerne mitgefahren. Jetzt kann man sagen, gut, so etwas gibt es doch heute auch noch in bestimmter Form. Das Ding ist aber, dass das mehr oder weniger inoffiziell war, die beteiligten Journalisten haben darüber nicht gesprochen. Und es waren ja keine Reisen in irgendein Land, in Südafrika war die sogenannten Rassentrennung institutionalisiert.

Gab es auch Journalisten, die die Einladung abgelehnt haben?

Theo Sommer, der Chefredakteur der Zeit, der von Hennenhofer zu einer Reise zu einer Südafrika-Konferenz in die USA eingeladen worden war, ist zwar mitgefahren, hat aber darauf bestanden, seine Reisekosten selbst zu zahlen. Ein anderes Beispiel ist das Handelsblatt, das sofort abgewunken hat. Da gibt es einen offiziellen Brief, dass man Einladungen zu Reisen in Krisenregionen grundsätzlich nicht annehme. Andere wie das Managermagazin haben sich an den Reisen beteiligt, dann aber trotzdem politisch eher negativ berichtet, während gleichzeitig die guten Investitionsmöglichkeiten in Südafrika hervorgehoben wurden. Das kann man dann wohl aus südafrikanischer Sicht dennoch als Erfolg verbuchen. Wie man überhaupt feststellen kann, dass sich Kritik am Apartheidregime und Rassismus nicht ausschließen. Viele der Artikel, die ich gesichtet habe, reproduzieren rassistische Klischees. Das ist oft so ein bisschen nach dem Tenor: Apartheid ist »schlimm«, aber der schwarzen Bevölkerungsmehrheit die Macht geben, das würde nur zu Chaos führen. Und schließlich hätten es die Schwarzen in Südafrika ja immer noch besser als in allen anderen afrikanischen Ländern. Das ist eine rassistische paternalistische Haltung, die davon ausgeht, man müsse die Schwarzen langsam »zivilisieren«, ad hoc gehe das nicht. Und das ist, das darf man nicht vergessen, die herrschende Meinung innerhalb der westdeutschen Gesellschaft gewesen. Das ist mir während der Arbeit an meiner Dissertation noch einmal drastisch klargeworden.

1987 hat die Agentur Hennenhofer aufgehört. Warum?

Ganz einfach, weil der Chef Gerd Hennenhofer gestorben ist und die Agentur abgewickelt wurde. Die Akten sind dann auf verschlungenen Wegen im Archiv der Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts in Bremen gelandet. Was ein großes Glück ist, denn wann hat man schon einmal die Möglichkeit zu einer solchen Fallstudie über Außenpolitik jenseits der klassischen Diplomatie. Normalerweise kommt man an solche Informationen überhaupt nicht heran, weil jede Agentur und jede Stiftung einen Teufel tun werden, ihre Archive der öffentlichen Nutzung zu übergeben.

Ergibt sich aus Ihrer Arbeit ein neues Bild, was die Unterstützung der Apartheid von bundesdeutscher Seite angeht?

Ja, in gewissen Teilen schon. Natürlich wusste man vorher schon einiges, aber was beispielsweise die Rolle der 1978 gegründeten Deutschen Afrika-Stiftung angeht, die ein konkretes Resultat der südafrikanischen Propaganda war, um einen außerparlamentarischen Akteur zu schaffen, weiß man jetzt einfach viel mehr. Auch über die sogenannte CDU/CSU-Working Group, die regelmäßig Informationen aus dem politischen Betrieb in Bonn an den südafrikanischen Botschafter weitergegeben und im Gegenzug Material aus Südafrika für die politische Arbeit in Deutschland erhalten hat. Und natürlich auch über Franz Josef Strauß’ Südafrika-Connection und den berühmten U-Boot-Deal von 1983. Aber da möchte ich der Veröffentlichung meiner Dissertation nicht vorgreifen.

Andreas Kahrs lebt und arbeitet als Historiker in Berlin. Seine Dissertation zur südafrikanischen Propaganda in der Bundesrepublik erscheint im nächsten Jahr im Berliner Metropol-Verlag.

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