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26.10.2019
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Polen ermittelt weiter wegen Smolensk
Warschau. Polnische Ermittler und Spezialisten wollen erneut nach Smolensk reisen, um das Wrack des 2010 abgestürzten Flugzeuges von Präsident Lech Kaczynski zu begutachten. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Warschau am Freitag mit. Das Wrack der Tupolew Tu-154 wird in einer Halle nahe der Unfallstelle bei Smolensk in Westrussland aufbewahrt. Nach Informationen des Nachrichtenportals wpolityce.pl werden die Ermittler bereits an diesem Wochenende nach Smolensk reisen und dort eine Woche bleiben. Die nationalkonservative PiS-Regierung und PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski vertreten die These, dass der Absturz am 10. April 2010, bei dem 96 Menschen starben, Folge eines Anschlag war. (dpa/jW)
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