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11.10.2019
Nach der Gewalttat in Halle

»Kein Podium, keine Klicks, keine Anerkennung«

Widerstand und politischer Kampf gegen rechts notwendig. Ein Gespräch mit Martina Renner

Von Jan Greve
Am höchsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, sind am Mittwoch in Halle zwei Menschen von einem Rechtsterroristen erschossen worden. Wie bewerten Sie die Tat und die Hintergründe, die bislang öffentlich geworden sind? Ich habe keinen Zweifel daran, dass dies ein rechtsterroristischer Anschlag ist. Als solchen müssen wir ihn benennen. Begriffe wie »Amoklauf« sind irreführend, weil sie den politischen Gehalt verkennen. Der Täter selbst hat seine neonazistische Haltung b...

Artikel-Länge: 3915 Zeichen

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