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Aus: Ausgabe vom 01.10.2019, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
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Na denn Prost: »Palast der Gespenster«

Palast der Gespenster

Der letzte Jahrestag der DDR

Am 7. Oktober 1989 feierten im Palast der Republik die Gäste den 40. Geburtstag der Republik. Davor sammelten sich Demonstranten und forderten Reformen. Auch außerhalb von Berlin gab es erste Massendemonstrationen. Und der Staat der Massen – er leitete tatsächlich Veränderungen ein, ganz anders als der heutige Staat des Kapitals, der auf Massendemonstrationen nie reagiert.

Arte, 20.15 Uhr

Die Anstalt

Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

Satire bringt erst mal keine Veränderung, macht aber das Leben erträglicher. Und wenn sie so gut ist wie in der »Anstalt«, dann macht sie es auch sehr viel fröhlicher.

ZDF, 22.15 Uhr

Hier spricht Berlin

Jetze aber! Berlin! Spricht! Mit Gästen: Günther Jauch, Sido, Petra Schmidt-Schaller, Thomas Quasthoff, Else Buschheuer, Daniel Krause. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg startet seinen neuen Talk mit den Moderatorinnen Eva-Maria Lemke und Jessy Wellmer. Na dit kann ja wat werden.

Das Erste, 23.00 Uhr

Weltbilder Spezial

China: Weltmacht mit Widersprüchen

Am 1. Oktober feiert China das 70jährige Bestehen der Volksrepublik. Eine riesige Militärparade ist geplant. Jeder, vor allem der Depp im Weißen Haus, soll sehen, dass das Reich der Mitte längst eine Weltmacht ist, die Millionen Menschen aus der Armut geholt hat.

NDR, 23.30 Uhr

Solidarnosc

Der Mauerfall begann in Polen

Im Sommer 1980 rufen die Arbeiter der Lenin-Werft in Gdansk einen Streik aus. Der Ausstand entwickelt sich mit langem Atem und der Hilfe der CIA zur ersten unabhängigen Gewerkschaft Polens, der Solidarnosc. Mit der katholischen Kirche und oppositionellen Intellektuellen stellt sie sich der Regierung entgegen. Selbst die Ausrufung des Kriegsrechts kann sie nicht aufhalten. Zu Wort kommen Solidarnosc-Anhänger wie die Regisseurin Agnieszka Holland, Zeitzeugen sowie der heutige Direktor des Europäischen Solidarnosc-Zentrums, Basil Kerski. D 2019.

Arte, 23.50 Uhr

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